Star Wars Episode III – Die Rache der Sith, USA 2005, George Lucas Es gibt Märchen, die einen guten Ausgang haben, solche die schlecht ausgehen und solche, bei denen man nicht weiß, ob das Ende gut war oder nicht. Das Märchen, so heißt es, spiegelt die Probleme der Alltäglichkeit auf einer symbolischen Ebene wider und zeichnet sich meist dadurch aus, dass der Held oder die Heldin, in der Regel aber ein Adoleszent, eine geistige, moralische oder sonst wie geartete Entwicklung durchmacht, an deren Ende sich die Gewissheit des guten Gelingens bestätigt und der Leser sich in Zuversicht der moralischen Erkenntnis zurücklehnen darf. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise das Märchen vom Fischer und seiner Frau. Hier siegt am Ende bestenfalls die Einsicht, dass Wohlstand den Menschen nicht bessern kann; also sind auch solche Märchen, die schlecht ausgehen, eigentlich gute Märchen. Was beide Arten nun verbindet ist demnach die oft zitierte „Moral der Geschichte“, die uns den Alltag zu meistern helfen soll.
Star Wars Episode III – Die Rache der Sith, USA 2005, George Lucas
Es gibt Märchen, die einen guten Ausgang haben, solche die schlecht ausgehen und solche, bei denen man nicht weiß, ob das Ende gut war oder nicht. Das Märchen, so heißt es, spiegelt die Probleme der Alltäglichkeit auf einer symbolischen Ebene wider und zeichnet sich meist dadurch aus, dass der Held oder die Heldin, in der Regel aber ein Adoleszent, eine geistige, moralische oder sonst wie geartete Entwicklung durchmacht, an deren Ende sich die Gewissheit des guten Gelingens bestätigt und der Leser sich in Zuversicht der moralischen Erkenntnis zurücklehnen darf. Dass es auch anders geht, zeigt beispielsweise das Märchen vom Fischer und seiner Frau. Hier siegt am Ende bestenfalls die Einsicht, dass Wohlstand den Menschen nicht bessern kann; also sind auch solche Märchen, die schlecht ausgehen, eigentlich gute Märchen. Was beide Arten nun verbindet ist demnach die oft zitierte „Moral der Geschichte“, die uns den Alltag zu meistern helfen soll.
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