09.03.2010
| Autor: F.LM |
Das filmwissenschaftliche Internet-Magazin “RabbitEye” ist gestartet
“Kaninchen und Zuschauer sind sich in ihrem rezeptiven Verhalten sehr ähnlich: Diszipliniert, in Ruhe verharrend, doch aufmerksam gegenüber neuen visuellen Eindrücken.” So begründet die Redaktion des neu entstandenen Internet-Magazins “RabbitEye” ihren Titel. Junge filmwissenschaftliche Forschung soll darin vernetzt werden. In zwei Ausgaben pro Jahr werden längere thematische Beiträge veröffentlicht und “Off Topic” zusätzlich Texte, die sich mit “dem Filmischen in den Medien” auseinandersetzen. “Es soll insbesondere um kognitive, narrative, bildwissenschaftliche und raumkonstituierende Aspekte des Films gehen”, so das Editorial der Seite. Die Möglichkeit zur Diskussion und zum Kommentieren ist darüber hinaus gegeben.
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veräffentlicht unter: News, Projekte.
Tags: Filmwissenschaft · Online-Magazin
09.03.2010
| Autor: F.LM |
Verlängerung der Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl des LVR bis zum 18. April 2010
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veräffentlicht unter: News, Veranstaltungen.
Tags: Ausstellung · David Lynch
08.03.2010
| Autor: Stefan Höltgen |
Cargo (CH 2009, Ivan Engler & Ralph Etter)
Sei es nun Pandora oder die Axiom oder Rhea – im jüngeren dystopischen Film wird es auf der Erde ungemütlich und fremde Welten oder, falls diese nicht zu finden sind, Raumschiffe müssen der Menscheit als Zwischenwohnraum herhalten, bis es mit dem Heimatplaneten wieder aufwärts geht, das heißt, bis die Natur sich wieder erholt hat und das tut sie in den meisten filmischen Fällen. Hinter diesen Fluchtpunkt-Fantasien steckt immer auch ein Heilswunsch und die Hoffnung, dass es – obwohl der Prozess der Naturzerstörung nicht mehr umkehrbar ist – einen Neuanfang geben könnte. Bleiben die Menschen auf der Erde, wie in “Book of Eli” oder in Form puppengewordener Menschlichkeit in “9″, dann liegt die Hoffnung in einer neuen Metaphysik. Der schweizerische Science-Fiction-Film “Cargo” bündelt etliche dieser Motive und holt sie quasi “zurück nach Europa”.
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veräffentlicht unter: Artikel, Filmkritiken.
Tags: Öko-Terrorismus · Dystopie · Euro-SF · Raumschiff · Science Fiction · Verschwörung
07.03.2010
| Autor: Stefan Höltgen |
Toy Story Mania (USA 2009, Disney/Pixar)
Casual Games bieten sich für die Wii-Konsole an und sind dementsprechend häufig auf dem Markt zu finden. Selbst in Spielen, die einen Story-Mode haben, finden sich Casual-Elemente als so genannte “Mini Games”. Hier hat man dann mit dem Spielfiguren des “Hauptspiels” kleine Spiele zu absolvieren, die zumeist mehr auf das Bewegungskonzept der Controller ausgerichtet sind. Die “Mini-Spiele”, könnte man sagen, sind ein “in-package Franchise” fürs große Spiel. Bei Disneys “Toy Story Mania” verhält es sich aber genau anders herum: Hier finden sich eine Reihe Mini-Games und noch mehr Mini-Games getarnt als Story-Mode. Das sieht nach Bauernfängerei aus und ist es auch.
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veräffentlicht unter: Artikel, Spiele.
Tags: CGI · Film-Spiel · Videospiel · Wii
07.03.2010
| Autor: Gastautor |
Christian Heger: Die rechte und die linke Hand der Parodie. Bud Spencer, Terence Hill und ihre Filme. Marburg: Schüren 2009.
Christian Heger, der Autor der Monografie „Die rechte und die linke Hand der Parodie – Bud Spencer, Terence Hill und ihre Filme“, macht bereits im Prolog keinen Hehl daraus, woher die biografische Motivation für seine ursprünglich als Magisterarbeit angefertigte Studie stammt: Aus frühesten Kindheitstagen nämlich, die das große, infantile Staunen über zwei prügelnde, Sprüche klopfende Widerparts, die immer wieder zur Teamarbeit gezwungen sind, erst möglich machten.
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veräffentlicht unter: Artikel, Buchrezensionen.
Tags: Bus Spencer · Filmwissenschaft · Parodie · Terence Hill · Western
05.03.2010
| Autor: Jochen Werner |
The Keeper (USA 2009, Keoni Waxman)
„Das Kino ist eine dramatische Kunst; die Welt organisiert sich hier Kräften gemäß, die in Konfrontation stehen; alles hier ist Duell und Konflikt; aber ohne jeden Zweifel findet es seine Erfüllung in seiner eigenen Negation: in der Kontemplation“, schreibt Jacques Rivette, und das nach schier endloser Zeit der Irrelevanz seit einigen Jahren wieder quicklebendige amerikanische B-Movie funktioniert vielleicht vor allem deshalb so hervorragend, weil seine alternden Heroen erkannt haben, dass in den Genres der cineastischen Bewegungspoesie mehr Bewegung nicht zwangsläufig auch mehr Poesie bedeutet.
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veräffentlicht unter: Artikel, Filmkritiken.
Tags: Action · B-Movie · DTV · Steven Seagal
04.03.2010
| Autor: F.LM |
ZDFneo berichtet über das Leben nach dem Amoklauf
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veräffentlicht unter: News, Sonstige.
Tags: Amok · Dokumentarfilm · TV
04.03.2010
| Autor: F.LM |
Der Vorsitz des Vorstandes der Deutschen Filmakademie protestiert gegen die Verhaftung des iranischen Regisseurs Jafar Panahi
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veräffentlicht unter: News, Sonstige.
Tags: berlinale · Deutsche Filmakademie · Iran
03.03.2010
| Autor: Stefan Höltgen |
Waxwork – Reise zurück in die Zeit (Waxwork, USA 1988, Anthony Hickox)
Zu den medialen Vorboten des Kinos zählt neben der Oper vor allem das Wachsfigurenkabinett. Bereitete erstere den Weg für die synästhetische, multimediale Darstellung von Inhalten, so lieferte zweitere die “Einstellung” einer Szenerie, die durch die stillgestellte Bewegung auf ihre Kunsthaftigkeit (die Mise-en-scène) hinweist. Die große Affinität zwischen den beiden Medien hat sich bereits recht früh darin niedergeschlagen, dass das Wachsfigurenkabinett zu einem filmischen “Topos” wurde. 1924 hatte Paul Leni ein solches zum Handlungsort seines Films “Das Wachsfigurenkabinett” ausgewählt; neun Jahre später entstand Michael Curtiz’ “Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts”, von dem André de Toth 1953 ein Remake mit dem Titel “Das Kabinett des Professor Bondi” drehte, das zuletzt 2005 von Jaume Collet-Serra neu aufgelegt wurde. All diesen Filmen ist gemein, dass sie Horrorfilme sind. Und auch der 1988 entstandene Film “Waxwork” von Anthony Hickox fällt in diese Reihe – und beteiligt sie wie alle anderen ebenfalls an der allgemeinen Reflexion über die Filmizität des Wachsfigurenkabinetts.
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veräffentlicht unter: Artikel, Filmkritiken.
Tags: 80s · DVD · Horrorfilm · Parodie · Remake · Splatter · uncut · Wachsfiguren
28.02.2010
| Autor: Stefan Höltgen |
Alice im Wunderland (Alice in Wonderland, USA 2010, Tim Burton)
Tim Burton gibt seit etwa 20 Jahren den Hollywood-”Märchenonkel”, der immer wieder dasselbe Märchen erzählt – könnte man etwas böswillig formulieren. Doch was er seit seinem ersten Spielfilm “Pee-Wee’s Big Adventure” leistet, ist weit mehr als nur Kindheits- bzw. Kinder-Fantasien in Bilder umzusetzen. Seine Filme übergreifen literaturhistorische Traditionen ebenso sehr wie sie national-kulturelle Grenzen überschreiten. Das ihnen dies gelingt, liegt vor allem daran, dass sich Burton bei seinen Plots eigentlich stets monomythischer Erzählmuster bedient oder selbst welche konstruiert, woraus die Selbstähnlichkeit seiner Stoffe resultiert. Mit “Alice im Wunderland” adaptiert er nun ein weltberühmtes Märchen in seine Erzählwelt und hat dabei gleich mehrere Probleme zu lösen: Wie entzieht er die Story der ihr seit 60 Jahren anhaftenden Disney-Verkitschung, wird gleichzeitig der Vorlage Lewis Carrolls gerecht und macht einen typischen Burton-Stoff daraus?
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veräffentlicht unter: Artikel, Filmkritiken.
Tags: 3D · Disney · Märchen · Tim Burton