Heidrun Baumann (Hg.): Frauenbilder in den Medien, Münster: Daedalus, 2000 Massenmedien als ›vierte Gewalt‹ zu den Eckpfeilern der Demokratie zu rechnen ist längst gängige Praxis und bedarf kaum noch einer eingehenderen Erläuterung. Das heutige komplexe Mediensystem, das in Printmedien, Hörfunk und Fernsehen wie auch in Büchern, Filmen und natürlich dem Internet verwirklicht ist, fördert dabei ein gravierendes Problem zutage: Es simuliert die Nichtexistenz unzähliger Problemkreise, indem es sie nicht thematisiert. Die Informations- und Aufklärungsarbeit der modernen Massenmedien ist dergestalt eine äußerst selektierte: Was nicht Gegenstand der Medien ist, findet in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit kaum oder keine Beachtung (es ›existiert‹ daher quasi gar nicht).
Heidrun Baumann (Hg.): Frauenbilder in den Medien, Münster: Daedalus, 2000
Massenmedien als ›vierte Gewalt‹ zu den Eckpfeilern der Demokratie zu rechnen ist längst gängige Praxis und bedarf kaum noch einer eingehenderen Erläuterung. Das heutige komplexe Mediensystem, das in Printmedien, Hörfunk und Fernsehen wie auch in Büchern, Filmen und natürlich dem Internet verwirklicht ist, fördert dabei ein gravierendes Problem zutage: Es simuliert die Nichtexistenz unzähliger Problemkreise, indem es sie nicht thematisiert. Die Informations- und Aufklärungsarbeit der modernen Massenmedien ist dergestalt eine äußerst selektierte: Was nicht Gegenstand der Medien ist, findet in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit kaum oder keine Beachtung (es ›existiert‹ daher quasi gar nicht).
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