Hi Critic,
ja, vielleicht ist der Schluss tatsächlich etwas „unwirsch“ geraten, weil mir FRANKLYN unmittelbar nach dem Verlassen des Kinos eigentlich ganz gut gefallen hat. In der Nachbetrachtung verstärkte sich jedoch der Eindruck, dass hier mit dem Fantasy-Korsett eine Geschichte vor allem optisch aufgepeppt werden sollte, die dies nicht unbedingt nötig gehabt hätte. Gemessen an dem Aufwand, den McMorrow für den Meanwhile-City-Subplot betreibt, bringt dieser für den kompletten Film erstaunlich wenig, meine ich. Ich könnte das jetzt noch weiter ausführen, aber eigentlich trifft das, was ich in meinem Text geschrieben habe, schon ganz gut, wie dieser Teil des Films auf mich wirkt. Eine zweite Chance würde ich ihm aber durchaus einräumen, vielleicht geht es mir dann wie dir.
]]>Finde jedenfalls immer noch, daß die beiden Teile von *Franklyn* auch bei einer Zweitsichtung sich gut ineinander fügen, eben weil sie als Kontrast gedacht sind. Die megalomanische Schönheit von Meanwhilecity ist nur wirksam im Vergleich zur tristen Verlorenheit Londons. Bei der Erstsichtung ist das Konzept eh stimmig, weil man nicht weiß, wer wessen Imagination ist. Bei mir hat sich jedenfalls die Unsicherheit durch die Existenz einer Parallelwelt auf alle Figuren übertragen.
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