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Kommentare zu: Lebenslügen http://www.f-lm.de/lebenslugen-2/ Texte zum Film Thu, 24 May 2007 11:31:37 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: Antonius Reyntjes http://www.f-lm.de/lebenslugen-2/#comment-7519 Thu, 24 May 2007 11:31:37 +0000 http://www.f-lm.de/?p=982#comment-7519 Ja, der Film ist eine hinreißend-komische Satire auf Predigen, Evangelisieren, auf Medizin und Rationalität – und ein Plädoyer für unkonventionelle Menschen-Kontakte, auf Lebensfreude, Scham und Mitleid und Mithelfen mit Außenseiter, für Verständigung – also auf christliche Werte, die in Kirchen nicht mehr „verabreicht“ werden, weil man materielle Wert, aber keine soldidarischen Hilfen bieten kann.

Dass dänische Pastores den Film verstanden, gelobt und prämiert haben, läßt ja hoffen – für Dänemark. In Deutschland hat kein Bischof, egal welcher ecclesiogenen Branche, ein verstädnisvolles Liedchen auf diesen Film gepfiffen.

Alle diese dargestellten Typen und Tätern – vom leicht meschuggenen Pastor bis zum Triebtäter, von dem Nazi bis zum Senilen – gibt es zu Hauf in den Kirchen und in den kirchlich verwalteten Krankenhäusern und Heimen; wo sie ruhig gestellt und zwangsmedikamentiert werden – von hilf- und phantasielose Ärzten.

„Teilnehmende“ Menschlein gibt es da schon gar nicht mehr. Alle fühlen sich überfordert, mit den Elenden und/oder den Armen zu leben.
Die Pfarrhäuser laufen auf „AB“.

Ein Film nach dem Motto: Satire ist eine ästhetische Aggression, mit der humanen Intention ex negativo!

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