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Kommentare zu: Ein kurzer Film über das Töten http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/ Texte zum Film Sun, 25 Apr 2010 08:16:36 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Von: cobretti http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8304 Tue, 19 Feb 2008 10:58:47 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8304 @ Mr. VV: die Frage ist, warum schauen Sie sich überhaupt Filme wie Rambo an? Sie sollten doch eigentlich wissen, worum es geht, was passiert. Wo „Rambo“ draufsteht, ist nunmal „Rambo“ drin. An Ihrer Stelle hätte ich einfach einen großen Bogen um den Film gemacht. Oder fanden Sie Rambo 1 bis 3 so überragend, dass Sie jetzt mit extrem hohen Erwartungen ins Kino gegangen sind? Wenn man keinen Zugang zu Pornofilmen hat, dann macht es doch auch wenig Sinn einen Pornofilm zu rezensieren und sich dann über mangelnde Dramaturgie oder dessen „tumbe Existenz“ zu beschweren.
„John Rambo“ ist nach meinem Verständnis fantastisches Actionkino, das seine Aufgabe übererfüllt. Und diese Aufgabe heißt m.E. schlichtweg „Unterhaltung“. Die Reaktion des (zu 95% männlichen) Publikums erinnerte mich an die Atmosphäre in einer ausverkauften Fußballarena. Gänsehaut! Dass Herr Nöding in „John Rambo“ auch mehr erkennt als bloße Unterhaltung, finde ich persönlich sehr beeindruckend und zeigt, dass er seiner Pflicht als Filmkritiker nachkommt – sich nämlich wirklich mit dem Film auseinanderzusetzen.

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Von: Frank Stegemann http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8231 Thu, 14 Feb 2008 15:21:06 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8231 „[…] dass mich RAMBO eigentlich nicht einmal mehr dazu anregen kann, mich innerlich halbwegs zu entrüsten […]“

Allein das spricht doch Bände.

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Von: Oliver Nöding http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8230 Thu, 14 Feb 2008 15:20:55 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8230 @ Vincent Vega

Zunächst einmal möchte ich mich entschuldigen, dass ich Sie mit meiner Kritik geärgert habe. Es tut mir Leid, dass ich diesen Film als ungemein kraftvoll, originell und kompromisslos in Aussage und Komposition empfunden und vor lauter Begeisterung nicht erkannt habe, welchem Trugschluss ich tatsächlich aufgesessen bin.

Ein paar Dinge muss ich trotzdem klarstellen: Meine Reaktion auf die Ideologiekritik steht mitnichten im Dienste einer Aufwertung derselben, auch wenn Sie das gerne glauben möchten (wenn einen schon sonst keiner Ernst nimmt …). Aber da ich ihren Ausführungen an anderer Stelle entnehmen kann, dass Sie ihrerseits der Meinung sind, Ihr Hauen in eine seit 20 Jahren unermüdlich von Legionen von Film- und Kulturkritikern beackerte Kerbe trage tatsächlich etwas Neues zum Diskurs bei, lassen Sie mich Ihnen versichern: Ihre Sichtweise ist so abgestanden wie kalter Kaffee. Ihr vermeintlicher gallischer Widerstand ist das Schwimmen im Strom, das Sie anderen unterstellen.

Außerdem: Es ist ungeschickt, lauthals Kritik zu üben, wenn man einen Text nur halb gelesen (und verstanden) hat. Dass das so ist, geht daraus hervor, dass Sie mir unterstellen, weder auf Form noch Inhalt in für Sie ausreichender Form einzugehen. Wahrscheinlich lesen Sie Texte genauso wie Sie Filme sehen.

Die „typisch pikierte Feuilletonkritik“ haben Sie verfasst, nicht ich. Und dem Ganzen dann auch gleich noch den „typisch pikierten Leserbrief“ hinterhergeschoben. Alle Achtung!

Viele Grüße
Oliver Nöding

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Von: Mr. Vincent Vega http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8227 Thu, 14 Feb 2008 14:18:24 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8227 @Frank Stegemann:

Es geht hier nicht um meine Erhebung.

Ferner führe ich die ach so leidige Ideologiedebatte nur ins Feld, um letztlich zu resümieren, wie sehr diese nunmehr nicht geführt werden muss. Ich fand RAMBO nicht gut und konnte ihn nicht ernstnehmen, das hat weder etwas mit Kreuzzug noch Scheuklappen zu tun. Immer die gleichen Floskeln.

@DJ:

Die im Kopf vorverfasste Kritik hätte anders ausgesehen. Wie (unfreiwllig) komisch ich den Film finden würde, war ebenso wenig abzusehen wie der Umstand, dass mich RAMBO eigentlich nicht einmal mehr dazu anregen kann, mich innerlich halbwegs zu entrüsten. Also immer locker bleiben.

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Von: djmacbest http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8225 Thu, 14 Feb 2008 13:36:20 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8225 „das völlige Fehlen einer Idee, eines Stils“ – bloß weil man etwas nicht sieht, heißt das noch lange nicht, dass es nicht da ist… mein rat: augen auf, und vielleicht mal endlich wieder ohne vorurteile und schon eine im kopf fertig verfasste kritik ins kino gehen, vielleicht macht dann irgendein film auch wieder spaß.

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Von: Frank Stegemann http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8224 Thu, 14 Feb 2008 13:29:00 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8224 Mr.VV, ich habe selten eine engstirnigere Scheuklappenperspektive vorgesetzt bekommen als die obige.
Sämtliche Vorwürfe, die du dem Rezensenten machst, finden sich in deiner eigenen Erhebung zum Objekt des Anstoßes wieder, nachzulesen an entsprechender Stelle. Das Beste aber: Treffender als du hätte ich deine „Kritik an der Kritik“, mit ein paar zu ersetzenden Termini, vermutlich kaum formulieren können.
Einen dortigen Kommentar habe ich mir aus schlichtem Desinteresse verkniffen, da du deinen kleinen, erklärten Kreuzzug gegen „Rambo“ aber auszuweiten versuchst, kann ich nur hoffen, dass dir allerorten mehr Protest entgegenschlägt als dir lieb sein kann.

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Von: Mr. Vincent Vega http://www.f-lm.de/ein-kurzer-film-uber-das-toten/#comment-8223 Thu, 14 Feb 2008 11:58:22 +0000 http://www.f-lm.de/?p=1335#comment-8223 Diese Besprechung ist ihrerseits wieder nur eine reine Reaktion auf die vermeintlich altbackene Ideologiedebatte, die – so sie denn so überholt sei – dadurch aufgewertet wird. Die dilettantische Inszenierung, die fast keinen Anfängerfehler umgehende Dramaturgie, das völlige Fehlen einer Idee, eines Stils, einer Rechtfertigung für irgendwas, zumindest ein Gedanke, der über die tumbe Existenz des Films hinausgehe, wird zugunsten einer typisch pikierten und streng feuilletonistischen Gegenwehr totgeschwiegen, die lediglich ihre Vorzeichen verändert hat. Dies ist mehr eine Kritik an der Kritik – für einen Film, den man „kaum überschätzen“ könne, dürftig.

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